Exkursion nach Kuckenburg 2014
 
Das gepflegte Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die gefallenen Dorfbewohner des I. und II. Weltkrieges in Kuckenburg an der Dorflinde, mitten im Ort.
Als Letzter und schon sehnsüchtig erwartet, trifft Herr Heiko Einecke, Mitarbeiter des Museums der Burg Querfurt ein. Er war eingeladen uns über das frühgeschichtliche Kuckenburg zu berichten. 
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Kuckenburg 05.09.2014
Wiedereinmal war es dem Altertums- und Verkehrsverein Querfurt und Umgebung e.V. gelungen, seinen Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine vereinsoffene hochinteressante Veranstaltung zu bieten.

Es ging nach Kuckenburg. Kuckenburg?

Kuckenburg ist heute ein kleiner Ortsteil von Obhausen, im Saalekreis und liegt abseites der L 176 im Tal der Waida zwischen Esperstedt und Obhausen und in der Nähe der "Waidatalbrücke" der A38.
Treffpunkt an der Dorflinde und am Kriegerdenkmal in Kuckenburg
Nur eine kurze Begrüßung, dann ging es schon los und die Teilnehmer hörten gespannt den Erläuterungen von Heiko Einecke zu, der über den Ort Kuckenburg, seine Entstehung und seine Bedeutung im Mittelalter viel zu berichten wußte.
Die Vorstände Dr. Kühne und Dr. Peitz nutzten den Aufstieg zum Kranzberg für Gespräche zum Vereinsleben.
Bei schönstem Sonnenschein und warmem Septemberwetter war der Aufstieg zum Kranzberg für alle ein gesunder Spaziergang.
Und es wurde nie langweilig, Heiko Einicke wusste immer wieder etwas interessantes zu erzählen und wieß auf historische Veränderungen der Landschaft hin, die unser Auge so nicht erkannt hätte.
Auf Spurensuche auf dem Kranzberg. Heiko Einecke erklärt den Teilnehmern die Lage der Kuckenburg, von der heute nur noch das fachmännische Auge etwas erkennt.
Die 25 Teilnehmer, es fehlt der Fotograf Hartmut Lasse
Viel Geschichtliches haben wir gehört, über die frühbronzezeitliche Besiedlung unserer Gegend, die Ausgrabungen der Friedrich-Schiller-Universität mit ihren vielen Befunden zur Burg. Auf dem Rückweg wurde noch viel diskutiert.
Und dann kam ein zweiter Höhepunkt, das Filmmuseum von Arnould Queval, einem jungen Franzosen , der sich hier niedergelassen hat und sich sichtlich wohl fühlt.

Hier hatte der Vorstand einen kleinen Imbiss geplant, den alle Teilnehmer sehr genossen und dass man aber hier auch noch ein Filmmuseum besonderer Art besuchen konnte wussten die wenigsten.
2. Teil der Exkursion
Arnould Cheval (hinten rechts) begrüßt seine Gäste und stellt sein Filmmuseum vor
Mit großem Interesse besichtigten die Teilnehmer die liebevoll zusammengetragenen und aufgestellten Zeugnisse der Filmkunst, eine riesige Anzahl an Vorführtechnik. Da war manche Rarität zu sehen, die das Potsdamer Filmmuseum nicht zu bieten hat und man konnte sie sogar anfassen.
Im ausgebauten Boden war auch ein kleines Kino eingerichtet mit der Bestuhlung des ehemaligen Querfurter Filmtheaters. Hier sahen die Besucher zu ihrer Überraschung einen aktuellen Film "Flug über die Burg Querfurt" und erstmals konnte man zum Staunen der Zuschauer in den Dicken Heinrich von oben hineinschauen. Ein alter Zeichentrickfilm in 32mm Farbe und abgespielt über ein monstrum an Vorführgerät, versetzte alle noch einmal in das Kinofeeling zu DDR-Zeiten.
Schnell noch ein Abschlussfoto. Mit vielen schönen und interessanten Eindrücken ging es dann per Fahrrad oder mit dem Auto nach Hause.


Wir sagen Herrn Heiko Einecke vom Burgmuseum Querfurt und Herrn Arnould Cheval für diesen interessanten und eindrucksvollen  Nachmittag herzlichen Dank.
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